Die Orts- und Hochschulgruppe DBSH Jena (kurz: DBSH Jena) schließt mit ihrem Namen einen regionalen Bezug ein und richtet sich an alle Professionszugehörigen der Sozialen Arbeit. Aufgrund unserer derzeitigen Zusammensetzung begreifen wir uns als Teil des Jungen DBSH, richten uns aber nicht ausschließlich an Junge DBSHler*innen.
Als Ortsgruppe DBSH Jena wollen wir uns zur Anlaufstelle für Menschenrechtsfragen in der Sozialen Arbeit entwickeln. Unser erklärter Zweck ist es, auf lokale menschenrechtskonforme Strukturen hinzuwirken und Bedingungen zu mindern bzw. abzubauen, welche diesen im Wege stehen. Wir wollen sicherstellen, dass soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte nicht nur Teil unseres beruflichen Selbstverständnisses sind, sondern auch in den Strukturen, Entscheidungen und Handlungsweisen unserer Kommune fest verankert werden. Unser Grundsatz strebt ein Jena an, in welchem ein Spannungsfeld zwischen dem Praktizieren Sozialer Arbeit und den Menschenrechten der Vergangenheit angehört.
Unsere Ortsgruppe DBSH Jena hat neben einem Grundsatz konkrete Hauptziele, die unsere Arbeit leiten und der Evaluation dieser dienen sollen. Es ist zu erwarten, dass unser Grundsatz und unsere Ziele Arbeit über Kommunalgrenzen hinaus bedürfen. Wir setzen uns dafür ein, die (lokal-)politische Einflussnahme der Sozialen Arbeit zu stärken und aktiv am öffentlichen Diskurs teilzunehmen. Lokalpolitisch wollen wir gezielt wirken – beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat –, um die Anliegen unserer Profession sichtbarer zu machen. Ein weiteres zentrales Anliegen ist es, prekäre Praktikumsverhältnisse zu bekämpfen und für faire Bedingungen einzutreten. Zudem möchten wir die Politisierung Sozialarbeitender und Studierender der Fachrichtung fördern und deren Empowerment unterstützen, damit sie sich gestärkt und selbstbewusst für soziale Gerechtigkeit einsetzen können.